Neue Mitglieder im Magischen Zirkel Tirol

Seit dem 26. März 2026 hat der Magische Zirkel Tirol drei neue Mitglieder:

Andrea Bahn
Kurt Nagiller
Noel Nagy Tajti

Alle drei bestanden die Aufnahmsprüfung und sind damit nun Mitglieder im Magischen Zirkel Tirol, im Magischen Ring Austria (MRA) sowie über die FISM auch mit dem Weltverband der Zauberkunst verbunden.

Die Prüfung wurde von Stefan Schertler, Don Bernardo und Hanno Rhomberg abgenommen. Neben theoretischen Fragen waren auch zwei Praxisteile zu absolvieren, in denen die Kandidaten ihr Können zeigen mussten.

Alle drei Zauberfreunde bestanden die anspruchsvolle und intensive Prüfung. Die Jury machte es sich in der Beurteilung nicht leicht, und es ergaben sich interessante fachliche Diskussionen. Umso mehr freuen wir uns, nicht nur besondere Persönlichkeiten in unseren Reihen begrüßen zu dürfen, sondern auch Mitglieder, die echtes Interesse an unserer Kunst mitbringen und bereit sind, sich einer solchen Prüfung zu stellen.

(Hier erscheinen noch Fotos, sobald ich diese bekomme!!)

Herzliche Gratulation!

Exkurs: Prüfungen in Österreich – ein Prozess

Da Aufnahmsprüfungen in Österreich nicht zentral geregelt sind, gibt es in den verschiedenen Vereinen unterschiedliche Modelle. Gerade deshalb lohnt es sich, über Sinn, Vorbereitung und Durchführung solcher Prüfungen nachzudenken.

Die magische Szene entwickelt sich weiter – und mit ihr sollten sich auch die Aufnahmsregularien weiterentwickeln. Eine Aufnahmsprüfung ist kein Zertifikat für einen guten Zauberkünstler. Dafür gibt es Wettbewerbe und Meisterschaften. Der Sinn einer solchen Prüfung liegt vielmehr darin, sicherzustellen, dass Mitglieder eines Vereins über ein gewisses Grundwissen zur Zauberkunst und zu ihren Hintergründen verfügen.

Ein wesentlicher Punkt ist die Vorbereitung durch einen Paten. Ebenso wichtig ist die Frage, wie aktiv in einem Klub tatsächlich gezaubert wird, ob es Fortbildungen gibt und ob Themenabende stattfinden, bei denen sich Mitglieder mit jenen Fragen beschäftigen, die man später auch von Bewerbern erwarten darf. So wird aus einer Prüfungsfrage echtes, relevantes Wissen. Gleichzeitig fördert das die Weiterbildung aller Mitglieder – etwas, das in einem guten Verein selbstverständlich sein sollte.

Ein Tipp an Auftretende

Wer sich einer Prüfung stellt oder an Wettbewerben teilnimmt, sollte möglichst bald das persönliche Gespräch mit der Jury suchen. Gerade gute und erfolgreiche Künstler machen das ganz selbstverständlich. Oft sind es sogar jene mit hohem Niveau, die besonders offen für ehrliches Feedback sind. Denn nur durch Kritik, Hinweise und Reflexion kann man sich weiterentwickeln.

Auch die Ausbildung zum FISM Judge kann hier als Vorbild dienen. Sie fordert nicht nur die Juroren fachlich, sondern sieht auch vor, dass diese selbst bewertet werden und bei größeren Abweichungen ihre Entscheidungen erklären müssen. Das zeigt, dass faire und nachvollziehbare Beurteilung in unserer Kunst ernst genommen wird.

Kritik unter Kollegen sollte grundsätzlich nur dann geäußert werden, wenn sie gewünscht ist – und möglichst unter vier Augen. Es sei denn, der Betroffene möchte ausdrücklich eine offene Diskussion in der Gruppe.

2 Kommentare zu “Neue Mitglieder im Magischen Zirkel Tirol

  1. Theorie über Geschichte, Entwicklung, bekannte Zauberkünstler, Effekte und Lösungen. In der Vorbereitung wird dies mit dem Kandidaten persönlich besprochen.
    Dann gibt es 2 Kunststücke zur Auswahl zum Präsentieren.

    Und ein Programm nach Wahl des Kandidaten von ca. 8-10 Minuten.

    Alles machbar, wenn man sich ein bischen damit beschäftigt, was ja jeder macht der einem Magischen Zirkel beitreten möchte.
    Hanno

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